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Wir nehmens vorweg - der UHC Neckertal ist im Cup 2011/12 nicht mehr vertreten, nach den Herren sind auch die Damen in der ersten Runde ausgeschieden. Bei den Damen hätte es knapper und spannender allerdings nicht sein können.
Ins erste Drittel starteten sowohl Sulgen wie auch Neckertal nervös, schöne Spielzüge waren selten und es gab auf beiden Seiten viele Stockschläge. Sulgen war es aber, die nach einem Fehler in der Neckertaler Verteidigung zum 1:0 einschieben konnten und bis zur ersten Pause auf 3:0 erhöhten. Die Neckertaler Angriffsmachinerie kam noch nicht so richtig auf Touren.
Im zweiten Drittel wurde die Kadenz erhöht, Neckertal suchte wehement ins Spiel zurück zu kommen, und schon nach wenigen Minuten gelang es Marlies, die sehr starke gegenerische Torhüterin zum ersten Mal zu bezwingen, was im Mittelabschnitt noch zweimal gelingen sollte. Da aber auch die Thurgauerinnen im Gegenzug dreimal den Ball hinter Carmen ins Netz brachten, blieb der 3-Tore-Rückstand nach zwei Dritteln bestehen.
Im lezten Drittel setzte Trainer Adrian Zellweger auf 2 Linien um, die 3. Linie kam aber ebenfalls noch zu Entlastungs-Einsätzen. Es gelang den Neckertalerinnen auch, enormen Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen, Chancen wurden am Laufmeter erarbeitet. Leider resultierten daraus nur noch 2 Treffer - die Sulgner Schlussfrau hielt was es zu halten gab. Trotz "Angriff pur" liessen die Neckertalerinnen wenig Konterchancen zu, und wenn dann war auch auf unserer Seite der Goalie nicht mehr zu bezwingen.
5:6 somit das Schlussresultat aus Neckertaler Sicht. Ein offensiv schwaches Startdrittel und 6 Pfostenschüsse im ganzen Spiel (sprich mangelnde Präzision) gaben den Ausschlag. Trotzdem hätte das Resultat auch anders ausfallen können, es hat nicht die bessere (Sulgen war zwar im Abschluss besser, als Team überzeugte Neckertal aber mehr), sondern die qlücklichere Mannschaft gewonnen. Aber so ist der Sport: Gewonnen hat, wer mehr Tore erzielt hat - und das war Sulgen! Herzliche Gratulation ins Thurgau und weiterhin viel Erfolg!
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