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31.05.11 - Bürglen eine Nummer zu gross

UHC Neckertal - UHC Löwen Bürglen, oder Jugend gegen arrivierte Herren, so lautete die Startpartie in die Cup-Saison 2011/12. Mehrfache Spitzenplätze bei den A- und B- Junioren gegen souveränen Aufstieg in die 3. Liga, so die Palmares der beiden Teams. Die Ausgangslage war also mehr als spannend.

Das Startdrittel bot spektakuläres Unihockey. Von Abtasten war auf beiden Seiten nichts zu spüren, die Teams boten sich einen offensiven Schlagabtausch. Der Spielstand 8:8 (nach immer wieder wechselnden Führungen) wiederspiegelte das Spielgeschehen treffend. Lukas Brunner mit 3 Treffern und Adrian Keller und Christian Laich mit je 2 Treffern waren dafür für die offensive Schlagkraft der Neckertaler zuständig. Das Spiel war absolut ausgeglichen, auch wenn man das Gefühl nicht loswurde, dass die Thurgauer noch mehr Luft nach oben haben würden.

Hektik aus dem Spiel nehmen, mehr Geduld im Spielaufbau wurde für das zweite Drittel gefordert. Die Neckertaler Jungs schienen mit dieser Devise aber nicht so richtig zurecht zu kommen, nach dem ersten Seitenwechsel klappte offensiv lange gar nichts mehr, während die Bürgler weiter regelmässig scorten. Als der Rückstand auf 8:14 angewachsen war, sah sich Neckertal nach 34 Minuten zum TimeOut gezwungen. Die Wirkung blieb nicht aus, man erwarbeitete sich wieder Chancen und verkürzte bis zur Pause nochmals auf 11:16. Ein 5-Tore-Rückstand zur zweiten Pause aber bleib eine hohe Hypothek.

Mit dem Wissen, dass man regelmässig zu Chancen kommt, und wenn diese verwertet werden, man das Ruder nochmals herumreissen kann, starteten die Neckertaler ins Schlussdrittel. Die kalte Dusche kam aber sofort, die Gäste zogen in den ersten Minuten auf 13:21 davon - die Effizienz im Abschluss, die sofortige Reaktion auf Abpraller war überzeugend und Neckertal hatte da nichts entgegenzusetzen. Spätestens 12 Minuten vor Schluss war der Match somit definitiv gelaufen, am Ausgang der Partie gab es keine Zweifel mehr. Die Löwen konnten nun ohne allzugrosse Rücksicht auf eine sichere Defensivarbeit aufspielen und gaben den Neckertalern Nachhilfe im Toreschiessen - 10 Tore in den letzten 10 Minuten zum 14:31 waren die Folge.

Trotz dem brutalen Resultat darf sich der UHC Neckertal mit erhobenem Kopf aus dem Cup verabschieden. 10 magere Minuten im 2. Drittel und etwas gar wenig Biss im Schlussdrittel waren im Spiel der Neckertaler zu bemängeln, gegen einen wirklichlich guten, körperlich und erfahrungsmässig überlegenen Gegner führte das zum klaren Resultat.

 

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