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7 Matches standen für die Junioren A, B und C vergangenes Wochenende auf dem Programm, man durfte einmal mehr Höhen und Tiefen erleben.
Junioren C - der Teamtausch Das eigentlich stärkere CI hatte mit einigen unnötigen Punktverlusten und einer sehr starken Gruppenzuteilung die Chance auf den Gruppensieg so gut wie vergeben. Umgekehrt das CII - die Truppe von lauter Neuligen (entweder generell im Unhockey, oder dann zumindest auf der Junioren-C-Stufe) war überraschend, wenn auch mit viel Losglück (resp. -pech, denn fast nur schwache Gegner ist in einer Ausbildungssaison kein Glück), mit dem Punktemaximum auf dem 2. Platz. Da es für das CII aber gegen das wohl übermächtige Team der Sportschule Erlen ging, wurden kurzerhand die Teams getauscht. Die erfahrenen Spieler aus dem CI sollten den Thurgauern ein Bein stellen, sprich der Sportschule zeigen, dass auch ein Neckertaler Landclub durchaus Unihockey spielen kann ;-)
C1 - Barracudas Romanshorn 6:3 (3:0, 3:3) Vom Tabellenstand her war dieses Resultat keine Überraschung. Berücksichtigt man aber den "Teamtausch", so ist es doch ein grosser Erfolg. Die Jungs spielten überraschen frech auf und waren klar das bessere Team.
C1 - UHC Herisau 3:13 Mit den Ausserrhödlern wartete ein starker Gegner auf die Neckertaler, die deutliche Niederlage war zu erwarten. Da der Schreiberling aber bei diesem Spiel nicht anwesend war, gibts da keine weitere Infos dazu.
C2 - Team Thurgau Erlen 7:10 (2:4, 5:6) Highlight des Tages war der Spitzenkampf gegen die Sportschule Erlen. Leider fand nur gerade eine einzige Neckertaler Zuschauerin den Weg nach Weinfelden. Schade, denn man hat etwas verpasst, es wurde C-Junioren-Unihockey der Extraklasse geboten! Die Neckertaler spielten von Beginn weg keck auf, von Abtasten keine Spur. Da sich zu Beginn die alte Neckertaler Standardkrankheit (die Chancenauswertung) bemerkbar machte, und der Gegner mit 4 überraschenden platzierten Schüssen skorte, lag man aber nach 15 Minuten trotzdem mit 0:4 im Rückstand. Macht nichts, denen zeigen wir es trotzdem, war das Motto. Die Linie mit Jan Keller, Poe Sturm und Remo Meier nam sich das besonders zu Herzen und glichen innert 10 Minuten zum 4:4 aus, ehe die zweite Linie mit Lars Anderegg, Daniel Brunner und Sven Keller sogar den Führungstreffer erzielte. Leider liess sich dieser Vorsprung nicht verwalten, man drückte zu sehr auf einen weiteren Treffer und wurde so hinten anfällig auf Konter, wozu sich die Thurgauer nicht 2x bitten lassen mussten. Als dann beim Stand von 6:8 auch plötzlich noch die Sonner zum Vorschein kam und Maurin Wyssen im Tor so ziemlich die Sicht nahm, musste man sich so langsam aber sicher mit der Niederlage abfinden. Ein grosses Kompliment zur Leistung aber auch trotz dieser Niederlage. Es war eine kämpferisch und spielerisch hervorragende Leistung, mit etwas mehr Effizienz im Abschluss hätte es durchaus auch anders kommen können.
Junioren A - der Rehabilitationsversuch Mit nur 8 Punkten aus 8 Spielen und Zwischenrang 5 blieben die Junioren A bisher weit unter den Erwartungen und Möglichkeiten. Endlich wieder ein "4er" war deshalb das Ziel.
A - Barracudas Romanshorn 8:5 (2:3, 6:2) Gründe für diese Niederlage zu suchen, fällt schwer und landen bald einmal bei Ausreden. Es fehlte die absolute Bereitschaft zu kämpfen, die Konsequenz im gegnerischen Slot, vielleicht auch einfach der Siegeswille. Die Neckertaler A-Junioren sind ein spielstarkes Team, daran besteht kein Zweifel. Wenn sich aber ein Gegner, der Unihockey und Rugby kaum unterscheiden kann mit einem komplett überforderten Schiedsrichter treffen, dann wird es schwierig, dann kommen den die Neckertaler Defizite (der Körper, es standen wohlgemerkt 5 B-Junioren auf dem Feld) zum Tragen. Hätte man den Ball aber primär in den eigenen Reihen gehalten und den Gegner ins Leere laufen gelassen, wozu die Neckertaler durchaus fähig gewesen wären, dann wäre Romanshorn chancenlos gewesen - man beachte die Formulierung im Konjunktiv.
A - UHC Flyers Widnau 8:4 Da der Schreiberling sich während diesem Spiel bereits auf dem Weg nach Chur befand, bleibts bei der Resultatmeldung.
Junioren B - die Wundertüte Wegen verschiedenen Absenzen konnten die B-Junioren nur mit 8 Feldspielern antreten - 4 davon zeigten am Vortag gegen Erlen eine Glanzleistung, 2 davon haben sich am Morgen gegen die Romanshorner A-Junioren auch ganz tapfer geschlagen. Die beiden Torhüter sind zwar noch C-Junioren, überzeugen aber regelmässig mit guten Leistungen. Auch wenn es an diesem Tag gegen 2 Teams aus der Spitzengruppe ging, so konnte man an sich doch einiges erwarten.
B - UH Appenzell 1:13 (1:7, 0:6) Die Neckertaler starteten hervorragend in die Partie, nach 5 Minuten führte man mit 6:0 - allerdings nur in den Abschlüssen, kurz darauf kassierte man praktisch in der ersten nennenswerten Chance der Appenzeller den Gegentreffer. Diesen vermochte man zwar kurz darauf noch auszugleichen, Lars blieb aber der einzige Torschütze in diesem Spiel. Mit dem zweiten Gegentreffer und einer harten aber gerechtfertigten Strafe war der Faden gerissen, von der guten Startleistung blieb nichts mehr übrig. Es passte Nullkommagarnichts mehr zusammen, am Schluss musste man sich mit dem 1:13 sogar noch glücklich schätzen.
B - SV Rehetobel Unihockey 11:5 (7:3, 4:2) Nach den desolaten 30 Minuten gegen Appenzell war Wiedergutmachung angesagt, Konzentration aufs Wesentliche (die Defensive), einfaches Unihockey statt missglückte Künstlereien waren gefordert. Doch oha, nach 4 Wechseln lag man bereits auch mit 0:4 im Rückstand, der Anfang ging vollständig verschlafen. Immerhin vermochte man sich dann aber zu fangen, das Spiel gestaltete sich immer ausgeglichener, und die Neckertaler kamen zu zahlreichen hervorragenden Chancen - welche aber grösstenteils kläglich vergeben wurden, nur Lars Anderegg traf 5x (was für eine Bilanz!). An der spielerischen Leistung der Neckertaler gabs nichts zu bemängeln, Neckertal bestimmte das Spielgeschehen weitgehend und war kreativer. Der verschlafene Start, die körperliche Unterlegenheit (von wegen kleine Appenzeller, die waren im Schnitt einen Kopf grösser...) und die mangelhafte Chancenauswertung waren aber eine zu grosse Hypothek.
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