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Zum Jubiläum des UHC Neckertal
Auch in 10 Jahren noch attraktiv
Der UHC Neckertal blickt auf die ersten 10 Vereinsjahre zurück.
Vor 10 Jahren, am 27. März 2000 haben die Unihockeyabteilungen der beiden Turnvereine Mogelsberg und St. Peterzell die Kräfte gebündelt und sich zum UHC Neckertal zusammengeschlossen. Ein Entscheid, der sich zweifelsohne ausgezahlt hat.
Allerdings machten zu Beginn nicht alle Mitglieder den Schritt vom Dorf- zum Talverein mit, die Zahl der 90 Mitglieder in der ersten Saison lag deshalb etwas tiefer als erwartet. Gründungspräsident Urban Kuratli konnte jedoch auf die tragenden Kräfte der Unihockeyriegen zählen. Albert Zellweger hat das Unihockey im oberen Neckertal geprägt, die gleiche Rolle in Mogelsberg fiel Matthias Seelhofer zu. Seelhofer ist noch heute unter anderem als Sportchef im Verein eine zentrale Figur.
Regelmässige Erfolge, unvergessliche Highlights
Der UHC Neckertal startete mit 10 Teams in die erste Saison. Damit hatte der Verein für alle Altersstufen bei den Knaben und Männer ein passendes Angebot. Mit den Juniorinnen B waren aber von Anfang an auch die Mädchen präsent – später mit bis zu drei eigenen Teams. Die Neckertaler sahen sich immer als Breitensportverein mit starkem Fokus auf den Nachwuchs. Mit den Nachwuchsteams konnten die Neckertaler immer wieder Erfolge feiern, auch schafften regelmässig Juniorinnen und Junioren aus dem Verein den Sprung in Eliteteams anderer Vereine oder später gar in höhere Ligen.
Einige der sportlichen Erfolge bleiben dabei in besonderer Erinnerung. Dazu gehört unter anderem der Vize-Schweizermeister Titel der A-Inter Junioren, welche im 2001 ein erster grosser Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war. Den Teammitgliedern dürfte insbesondere der packende Final gegen Rivale Herisau, aber auch der später folgende Ausgang in Erinnerung sein. Einmalig auch der Aufstieg des Damenteams in die höchste Kleinfeld-Liga (1. Liga) im Jahr 2007. Die Aufstiegsspiele, unter anderem gegen Teams wie Cevi Gossau, GC Unihockey oder UC Yverdon, fanden in St. Peterzell vor grossem Publikum statt. Die Neckertalerinnen feierten den Aufstieg euphorisch mit einem eigenen Aufstiegssong. Stolz ist der Verein auch auf den Sieg in der einmalig durchgeführten Fairplay-Trophy der Jüngsten (Unihockeyschule) vor einem Jahr oder den zweifachen Gruppensieg der Junioren A und B in der aktuellen Saison. Die B-Junioren gewannen die Saison hoch überlegen ohne Verlustpunkte und bestreiten wie die A-Junioren Ende April ihre Finalrunde.
Experimente und Verbesserungen
Die Neckertaler versuchten jedoch nicht nur auf dem Spielfeld zu bewegen, sondern auch als Verein an und für sich. So wurden immer wieder Verbesserungen angestrebt, aber auch Experimente gewagt. Ein Experiment war unter anderem der Wechsel des Herren-Teams vom Kleinfeld auf das Grossfeld. Da im Neckertal keine Dreifachturnhalle vorhanden war, fehlten die entsprechenden Trainingsmöglichkeiten. Zwei Jahre später wechselte das Team zurück aufs Kleinfeld und spielt seither wieder erfolgreicher. Der Verein konzentriert sich seit da konsequent auf das Kleinfeld-Unihockey. Sportchef Matthias Seelhofer meint dazu: «Das Grossfeld-Unihockey lockt immer wieder einige Mitglieder in höhere Ligen, wir sehen das als Bestätigung der sehr guten Nachwuchsarbeit in unserem Verein. Ein Problem stellt dies für uns nicht dar – wir sehen unsere Aufgabe im Breitensport und bieten attraktives Kleinfeld-Unihockey für all jene, die den Weg Richtung Spitzensport nicht gehen können oder wollen. Talentierten Spielerinnen und Spielern dienen wir gerne als Sprungbrett.»
Eine grosse Sache war für den Verein die Anschaffung eines eigenen Vereinsbuses im Jahr 2002. Für das weitläufige Neckertal, aber auch für die Reisen zu den Meisterschaftsspielen ein äusserst nützliches Gefährt. Daneben verbesserte der Verein laufend die Administration und hat heute ein Vereinsleben, das als äusserst aktiv und attraktiv gilt. Gesellige Anlässe wie das Après-Ski-Weekend, ein Familienbrunch oder ein Chlausabend gehören genauso dazu wie ein Trainingsweekend oder ein Lottomatch. Seit gut einem Jahr ist der UHC Neckertal zudem auch mit eigenen Trainings in Degersheim präsent und kommt damit auch einer Nachfrage aus diesem Dorf nach.
Und die nächsten 10 Jahre?
Die ersten 10 Vereinsjahre hinterlassen also ein attraktives Erbe, der Verein ist intakt und lebt. Doch wo steht der Verein im Jahr 2020? Der Blick in die Kristallkugel zeigt bereits jetzt einige Herausforderung, welche meist auch andere Sportvereine kennen. Der UHC Neckertal sieht sich im Stande, diese Herausforderungen auch anzunehmen und aktiv anzugehen. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, strebt der Verein noch in diesem Jahr das sport-verein-t Zertifikat an und bereitet aktuell die Bewerbung vor. Dank diesen und anderen Massnahmen wird es dem UHC Neckertal gelingen, auch in 10 Jahren der Neckertaler und Degersheimer Jugend attraktiven Unihockeysport in einem aktiven Verein zu bieten.
Weitere Informationen zum Verein www.uhc-neckertal.ch www.facebook.com/UHCNeckertal
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