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07.03.10 - Geschafft, die A-JUNIOREN SIND GRUPPENSIEGER

Die Ausgangslage vor der letzten Meisterschaftsrunde der Junioren A hätte spannender nicht sein können. Neckertal und Jonschwil lagen punktgleich an der Tabellenspitze, auch das Torverhältnis war nur minimal zu Gunsten der Vipers. Die zweite Direktbegegnung musste also über die Pokalvergabe entscheiden.

UHC Neckertal - UHC Jonschwil Vipers, 6:5 (3:3, 3:2)
Geboten wurde Hochspannung pur, die zahlreichen Zuschauer kamen ein extrem umkämpftes Duell auf höchstem Niveau geboten. Die beiden Teams schenkten sich gegenseitig nichts, beide wollten unbedingt den Sieg mit nach Hause nehmen, dass die Grenzen des Erlaubten in Sachen Körpereinsatz öfters überschritten wurden, liess sich unter dieser Voraussetzung nicht vermeiden.
Neckertal begann mit einem Paukenschlag, gleich der erste Angriff führte zum Führungstreffer. Jonschwil liess sich davon nicht beirren und reagierte prompt und ging mit 3:1 in Führung. Die Neckertaler setzen den Gegner in der eigenen Platzhälfte zu wenig unter Druck, der geschenkte Platz wurden von den Gästen prompt ausgenutzt. Auch bekundeten die Neckertaler Junioren zu Beginn grosse Mühe, das gegnerische Forecheking auszuhebeln und leisteten sich einige gefährliche Fehlpässe, die Nervosität schien sich bemerkbar zu machen.
Die Neckertaler verfügten aber über das insgesamt breitere, komplettere Kader und zudem gleich mehrere überragende Einzelspieler. Ein Doppelschlag schaffte noch vor der Pause den verdienten Ausgleich. Auch der erneute Rückstand nach dem Unterbruch konnte wieder wett gemacht werden, und mit etwas mehr Abschlussglück hätte der Sack nach etwa 35 Minuten endgültig zugemacht werden können.
So wurde es am Schluss aber nochmals dramatisch. Der mit dem Spiel komplett überforderte Schiedsrichter (zur Entlastung des Referees: die Anforderungen lagen auch weit über denen eines normalen A-Junioren-Spiels) sprach 2 Minuten vor Schluss die längst fälligen Strafen aus, Neckertal konnte erstmals in Überzahl agieren. Da man führte, suchte man nicht mehr den Abschluss sondern wollte den Ball in den eigenen Reihen halten, was schwierig wird wenn der Gegner auf Teufel komm raus den Ball zurückerobern muss. Jonschwil ersetzte kurz vor Schluss den Torhüter durch einen 3. Feldspieler (sie waren ja in Unterzahl) und konnten den Ball tatsächlich nochmals ins Neckertaler Tor befördern. Da das Gehäuse zu diesem Zeitpunkt schon wegen eines Stossen durch einen Jonschwiler verschoben war (die fällige 5'-Strafe blieb zwar aus), wurde der Treffer korrekt annulliert. Der Neckertaler Sieg war dadurch Tatsache, der Gruppensieg einen Riesenschritt näher.

UHC Neckertal - Floorball Thurgau, 12:4 (6:1, 6:3)
Ein Sieg gegen die Thurgauer war Pflicht, erstens sprach die Tabellenlage klar für die Neckertaler, zweitens wäre ohne ein solcher der Sieg über Jonschwil wohl wertlos gewesen. Dieser Druck machte sich zu Beginn im Spiel der Neckertaler bemerkbar, es dauerte seine Zeit bis die Neckertaler so richtig ins Spiel fanden. Ab der 12. Minute schien der Bann aber gebrochen, die Neckertaler Tore fielen vorübergehend im Minutentakt, das Team lieferte mit brillanten Spielzügen die Erklärung, warum der Gruppensieg ins Neckertal gehört. Erst als beim Stand von 11:1 das Schaulaufen schon längst begonnen hatte und die Konzentration nicht mehr auf dem Höhepunkt war, wurden die Thurgauer nochmals gefährlich. Mehr als Resultatkosmetik, welche längst niemanden mehr interessierte, war dies aber nicht mehr.

 

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