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Herren
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Geschrieben von: Cornel
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Sonntag, den 18. Januar 2009 um 00:36 Uhr |
Bereits letzten Sonntag stand die fünfte Runde in der Meisterschaft 2008/2009 auf dem Programm. Hallentechnisch wechselten wir von Amriswil ins “Tal der Demut” in St.Gallen. Als Gegner stand uns der UHC Churwalden-Malix und der erste Rückrunden-Gegner UHC Teufen/Bühler gegenüber.
Spiel 1 - UHC Churwalden-Malix Die Churwaldner waren ein völlig unbeschriebenes Blatt. Noch nie hatten wir diese Mannschaft an einer der vorherigen Runden beobachtet und aus diesem Grund starteten wir etwas vorsichtig in die erste Halbzeit. Zu Beginn mit zwei Blöcken - um kein unnötiges Risiko einzugehen.
Das Spiel war während der ganzen Partie sehr ausgeglichen, erforderte aber auch viel Kampfwille und Einsatz. Bald schon kam auch der dritte Block zum Einsatz (Roman, Nico, Lukas).
Glücklicherweise war unser Torkonto immer etwas besser gefüllt als das des Gegners und so endete das Spiel mit einem 4:2 Sieg für uns.
Die Tore für den UHC Neckertal schossen Jürg Roth (1T/1A), Manuel Seelhofer (1T), Lukas Brunner (1T) und Remo Wild (1T). Damit war schon einmal das Mindestziel erreicht - denn mit dem UHC Teufen/Bühler wartete ein starker Gegner auf uns.
Spiel 2 - UHC Teufen/Bühler An der ersten Runde der Saison konnten wir dem UHC Teufen Bühler noch ein Bein stellen - die einzige Niederlage der Teufener. Aber die Mannschaft aus dem Appenzellerland ist gut in Form und der einzige Verfolger der noch ungeschlagenen Wuppenauer an der Tabellenspitze.
Das Schicksal erlaubte sich dann noch einen Scherz und schenkte uns den Schiedsrichter aus der Partie “UHC Neckertal - UHC Barracudas Romanshorn” (Spielbericht). Keine guten Vorzeichen also! Trotzdem wollte die Mannschaft alles geben - und der Start war nicht schlecht.
Bis eben genau zum ersten Gegentor. Ich wollte einen langen Pass an der Bande spielen, der Ball prallte jedoch an den Schuh des Schiedsrichters und von dort direkt auf die Schaufel eines Gegenspielers. Tor! Die Aufregung über dieses Tor war natürlich gross. Selbst die gegnerische Mannschaft war etwas verdutzt, dass dieses Tor gezählt wurde. Nun denn, das Spiel musste weitergehen.
In der Folge war unser Spiel etwas chaotisch. Die Zuordnung auf dem Feld passte nicht und der Gegner konnte dies gut ausnutzen. Immer wieder wurde es brandgefährlich vor unserem Tor weil ein Gegner die Verteidigung hinterlief und vergessen ging. Das der Skore bis zur Pause nur 2:4 lautete, war hauptsächlich der Verdienst von unserem Torhüter Renato
Nach der Pause gestaltet sich das Spiel nicht anders. Zwar reduzierten wir zurück auf zwei Blöcke, aber offensiv produzierten wir viel zu wenig Druck als das wir den Teufener hätten gefährlich werden können. Positiv waren hingegen die Standardsituation die erstaunlich oft mit Torerfolgen endeten. Trotzdem konnten wir den Anschluss nicht halten. Das Spiel endete mit einer 5:8 Niederlage.
Resumé Das Spiel gegen Churwalden-Malix war in Ordnung. Keine Meisterleistung aber zumindest eine solide Leistung. Gegen Teufen/Bühler hätte die Mannschaft ein überragende Leistung erbringen müssen, welche aber leider nicht abgerufen werden konnte.
Zum Hauptproblem wird mehr und mehr das Tore schiessen. In den letzten beiden Meisterschaftsrunde (3 von 4 Spielen verloren) schossen wir nur gerade 4.75 Tore pro Spiel. Aus den ersten 6 Spielen resultierte ein Schnitt von 7 Toren pro Spiel.
Wir führen zwar keine Statistik über die Anzahl von Abschlussversuchen, aber rein gefühlsmässig würde ich behaupten das auch die Abschlussversuche etwa im gleichen Masse gesunken sind. Was wiederum darauf zurückzuführen ist, dass auf dem Feld zuwenig Offensiv-Arbeit geleistet wird.
Das Spiel nach Vorne muss wieder besser werden!
Nächste Runde Die nächste Runde ist am 8. Februar in Berneck. Die Gegner sind Buffalo Rheintal und nochmals gegen Churwalden-Malix. Hier können wichtige Punkte gesammelt werden, denn Buffalo Rheintal gehört zu den Direktverfolgern. Die Mannschaft muss dabei auf ihren Captain Cornel Widmer verzichten.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. Januar 2009 um 00:45 Uhr |