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19.09.09 - Viel neues in der neuen Saison
Unihockey Allgemein

Der Schweizer Unihockeyverband swissunihockey konnte an der Pressekonferenz vor Saisonbeginn wiederum viel positives berichten:

Ein neuer Spielball, ein neuer Modus, eine neue Internetplattform – vor Beginn der Swiss Mobiliar League-Saison 2009/2010 haben die Verantwortlichen von swiss unihockey an einer Pressekonferenz in Bern über diverse Neuerungen informiert. Alt bekannt sind hingegen die Favoriten für die kommende Spielzeit: die Titelverteidiger SV Wiler-Ersigen (Herren) und der UHC Dietlikon (Damen). Im April 2010 feiert der Verband sein 25-jähriges Jubiläum mit einem Spezialevent im Hauptbahnhof Zürich.

Am Montag, 14. September 2009, hat swiss unihockey an einer Pressekonferenz in Bern die anwesenden Klub- und Medienvertreter über zahlreiche Neuerungen im Hinblick auf die anstehende Swiss Mobiliar League-Saison 2009/2010 aufdatiert.

Ein neuer Ball
Was die Spielerinnen und Spieler in der höchsten Liga direkt betrifft, sind Änderungen beim Modus sowie beim Spielgerät. Zweitgenanntes erscheint ab der kommenden Spielzeit in einem neuen Kleid: In Zusammenarbeit mit dem Leading Sponsor „Die Mobiliar“ und der Marke „Score“ wurde ein neuer Spielball für die Swiss Mobiliar League kreiert. Bei den Herren erscheint dieser in den klassischen Farben weiss oder rot, während der offizielle Damenball die Farben cassis oder rosa (je nach Hallenboden) trägt.

Penaltyschiessen und Viertelfinals
Neu werden die Equipen in der Swiss Mobiliar League bei unentschiedenen Qualifikationspartien nach Ablauf der fünfminütigen Verlängerung die Begegnungen mittels Penaltyschiessen entscheiden. Dabei werden jeweils drei Schützen pro Equipe zum Zug kommen. „Wir starten diese Neuerung bewusst als Pilotversuch und sehen dies als Attraktivitätssteigerung“, sagt Nationalliga-Präsident Andreas Iseli. Wie für einen Sieg nach Verlängerung ist ein Sieg nach Penaltyschiessen zwei Punkte wert, derweil der Verlierer einen Punkt erhält. Eine Modusänderung, die nur den Nationalliga-Spielbetrieb bei den Männern betrifft, ist die Einführung von Playoff-Viertelfinals auf Kosten der bisherigen Finalrunde. Im Anschluss an die Qualifikationspartien (18 Spiele pro Team) erfolgt ein Playoff (best-of-seven) der Teams auf den Rängen 1 bis 8, wobei die Equipen auf den ersten drei Plätzen der Rangfolge nach ein Wunschteam aus den Rängen 5 bis 8 als Gegner auswählen können. Die nach der Auswahl noch verbleibenden Teams bilden die letzte Viertelfinalpaarung. Die Teams auf den Rängen 9 und 10 nach Abschluss der Qualifikation absolvieren Auf-/Abstiegsplayoffs mit den Top-6-Mannschaften der NLB (9. Swiss Mobiliar League – 6. NLB usw.). In einer Viertelfinalserie werden die Halbfinalisten ermittelt, die Finalisten schnappen sich die zwei letzten Plätze der Swiss Mobiliar League 2010/11.

TV-Bilder auf eigener Homepage
Erstmals wird swiss unihockey in Zusammenarbeit mit der „Mobiliar“ nicht nur bei Grossanlässen TV-Produktionen organisieren, sondern auch bei vereinzelten Partien der regular season der Swiss Mobiliar League. Neben diesen kommentierten Matchzusammenschnitten von 3 bis 5 Minuten sind weitere Reportagen im Unihockeybereich geplant. „Zur Steigerung der Popularität braucht es noch mehr Fernsehpräsenz. Die Bilder werden im Internet und nach Möglichkeit im TV ausgestrahlt“, erklärt Beat Ackermann, Leiter Sponsoring der Mobiliar. Verhandlungen mit dem Schweizer Sportfernsehen laufen. Seit heute ist die Internetplattform www.swissmobiliarleague.ch aufgeschaltet, die als Basis für die Ausstrahlung der Beiträge dient.

Unihockey im Pendlerstrom
Eine Novität bildet auch der Austragungsort der Euro Floorball Tour der Herren im April 2010: Im Rahmen seines 25-Jahr-Jubiläums hat swiss unihockey für das Turnier der Top-4-Herrennationen (Finnland, Schweden, Schweiz und Tschechien) statt einer Sporthalle den Hauptbahnhof Zürich ausgewählt. Man will die dynamische Sportart vom 23. bis 25. April 2010 mitten im Pendlerstrom präsentieren.

Drei Teams am Europacup
Neues erfolgt auch auf internationaler Klub-Ebene: Erstmals konnte sich ein Schweizer Team über die Qualifikation für das Finalturnier des Europacups qualifizieren – die Damenequipe der Red Ants Rychenberg Winterthur. Die bereits gesetzten helvetischen Teilnehmer Wiler-Ersigen (Herren) und Dietlikon (Damen) zählen vom 14. bis 18. Oktober 2009 beim Finalturnier im dänischen Frederikshaven zum Favoritenkreis.

WM mit jungem Team
Vom 5. bis 12. Dezember stehen für die Damen-Nationalauswahl von Trainer Felix Coray und Marco Moser die Weltmeisterschaften in Västeras (Schweden) auf dem Programm. Im Vergleich zu früheren Jahren zeichnet sich eine verjüngte Schweizer Delegation ab. „Dem WM-Team wird es sicher etwas an Routine fehlen. Trotzdem hoffe ich, dass wir mit den vielen jungen Spielerinnen frech auftreten werden“, sagt Coray. Daneben steht auch die Damen-U19-Auswahl vor einer WM-Saison. Deren Titelkämpfe gehen im Mai 2010 in Tschechien über die Bühne. Das Team von Bernhard Nussbaum und Gabriela Breitenstein darf nach dem Gewinn von Gold 2008 in Polen als Titelverteidiger antreten. Eine ungewohnte Rolle. „Wir haben gegenüber 2008 viele neue Akteurinnen in der U19-Auswahl. Gerade diese Spielerinnen verfügen noch nicht über die Siegermentalität. Manche gilt es in ihrer Euphorie zu bremsen, andere in deren Selbstvertrauen zu stärken und anzutreiben“, erklärt Nussbaum. Im Herren-Bereich (Nationalmannschaft und U19-Auswahl) stehen die nächsten Weltmeisterschaften erst in der Saison 2010/11 an. Für das Herren-Nationalteam von Trainer René Berliat und Peter Düggeli folgen die nächsten Titelkämpfe im Dezember 2010 in Helsinki (Finnland). Das Highlight in der nun bevorstehenden Saison wird für deshalb der Heimauftritt am Jubiläumsevent im Hauptbahnhof Zürich sein.

Neue Gesichter bei den Frauen...,
Nicht neu, sondern alt bekannt sind die Favoriten vor dem Start der dritten Swiss Mobiliar League-Saison: Die Titelverteidiger SV Wiler-Ersigen (Herren) und UHC Dietlikon (Damen) nehmen neuerlich die Favoritenrolle ein, derweil sich die Unihockey Tigers Langnau und Alligator Malans (Herren) sowie Piranha Chur und die Red Ants Rychenberg Winterthur (Damen) als erste Verfolger bewerben. Speziell bei den Damen dürften zahlreiche neue Gesichter die Liga prägen: Ein Gros der Teams hat sich teils mit namhaften, teils mit noch unbekannten Spielerinnen aus Skandinavien oder Osteuropa verstärkt. Die neuen Leistungsträgerinnen sollen also Namen wie Eliisa Alanko (Dietlikon), Kaisa Malmberg (Red Ants Rychenberg Winterthur) oder Sophia Molin (Burgdorf Wizards) tragen. Der aus Schweizer Perspektive namhafteste Transfer gelang Piranha Chur mit der Rückkehr von Mirca Anderegg (bisher Dietlikon) ins Bündnerland.

... alte Bekannte bei den Männern
Augenfällig bei den Herren ist vor dem Saisonstart hingegen die hohe Zahl der Rückkehrer: Neben Schweizer Rückkehrern aus Skandinavien (Matthias und Christoph Hofbauer, Marc Dysli, Pascal Nieth, Michael Flury) werden auch in den Schweizer Unihockeyhallen bereits bekannte ausländische Akteure (Esa Jussila, Kari Koskelainen, Tomas Sladky) die Liga prägen. Erwähnenswert ist auch der Fakt, dass bei den Herren drei Coaches dreier verschieder Nationalteams in der Schweiz tätig sind: Der finnische Weltmeistertrainer Petteri Nykky bei Alligator Malans, der Tscheche Tomas Trnavsky bei Grünenmatt und der Schweizer Nationalmannschafts-Assistentrainer Peter Düggeli bei Chur Unihockey.

Quelle: www.swissunihockey.ch

 

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