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Das Saisonziel Aufstiegsspiele war schon lange verpasst, aber man wollte sich mit Anstand und somit dem 3. Platz verabschieden, 4 durchaus realistische Punkte wären dafür nötig gewesen. Mit den erlebten beiden "Schlachten" hätte vor der Runde aber wohl niemand gerechnet. UHC Neckertal - Blau-Gelb Cazis, 3:5 (1:3, 2:2) Klamheimlich haben sich die Bündnerinnen in Rückrunde vom Punktelieferant zum Spitzenteam gemausert, schnell war uns dann auch klar warum. Was da auf dem Feld geboten wurde, hatte mit Unihockey wenig zu tun. Ellbogen, Kniestösse, Halten, Stossen, Sperren - den Fairplay-Preis hätten die Blau-Gelben mit Garantie nicht gewonnen. Völlig überrumpelt von dieser ungewohnten Gangart lag man zur Pause 1:3 im Rückstand - und es wurde noch härter. Immerhin haben sich die Neckertalerinnen dann aber so langsam daran gewöhnt und konnten mithalten, für eien Aufhohljagd hat es aber nicht mehr gereicht. UHC Neckertal - SV Rehetobel Unihockey, 7:6 (3:6, 4:0) Die Halbzeitresultate täuschen, der Spielverlauf war noch viel extremer. Gleich mit 0:6 lag man nach 14 Minuten im Rückstand. Offensichtlich hat sich da ein Team auf ein Freundschaftsspiel vorbereitet, das andere auf einen Ernstkampf, wer da wer war braucht wohl nicht erwähnt zu werden. Die Neckertalerinnen wussten zum Teil nicht mehr, wie ihnen geschieht. Spielbeginn: Bullygewinn Neckertal, 1 Pass, 1 Fehlpass, 2 Pässe Rehtobel, 0:1, das Ganze in 4 Sekunden. Sprich: Man wurde überfahren. Just zu dem Zeitpunkt, als wohl niemand mehr einen Pfifferling auf Neckertal gewettet hätte, trifft Andrea aus spitzen Winkel zum 1:6. Dass dies mehr als nur Resultatkosmetik war zeigte sich bald, es folgen die wohl "S-lastigsten" 35 Minuten in der Geschichte des UHCN. 2x Silvana, 1x Steffi, und zum Schluss ein lupenreiner Hattrick von Sandra, das war schlicht super, sensationell. Nicht das Rehetobel keine Chance mehr gehabt hätte, aber wenn immer es hinten brenzlig wurde, war eine Neckertalerin zu Stelle, und Carmen konnte mit zahlreichen Paraden den Kasten rein halten. Vom 0:6 zum 7:6, nur schon der Glaube daran, am Schluss noch als Sieger vom Feld zu gehen, hätte einen Extrapunkt verdient.
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